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13. Wechmarer Weihnachtsmarkt – 01./02.12.2017

Traditionell startet der Weihnachtsmarkt am Freitag, den 01.12.2017 um 17 Uhr mit einem Lichterlauf der Kindergartenkinder von der Kita Wichtelburg, der von den Dudelsackspielern des Wechmarer Heimatvereins begleitet wird. Den Auftakt in das Weihnachtsmarktprogramm machen wie gewohnt die Kinder der Wichtelburg. Seit einigen Jahren trommelt sich auch die Trommelgruppe „Kendusa“ in die Herzen der Weihnachtsmarktbesucher. In diesem Jahr wird die Gruppe zum ersten Mal gemeinsam mit den Trommlern von „Groove Move“ auftreten. Wenn dann hoffentlich die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen, werden die Jagdhornbläser ihr weihnachtliches Halali erklingen lassen und für einen schönen weihnachtlichen Klang im Hof des Landhauses sorgen. Der Chor des Wechmarer Heimatverein wird zudem gemeinsam mit der Gesangsvereinigung Seebergen mit einem kleinen Chorkonzert im Landhaus auftreten.

Auch Samstag, den 02.12. 2017 eröffnet der Weihnachtsmarkt um 17 Uhr. Der Nachwuchs des Vereins präsentiert sein Weihnachtsprogramm mit Auftritten der Studnitzmäuse und Studnitztänzer, bevor dann mit einer Weihnachtsgala unter Leitung und Mitwirkung von Gerd Bloch und ambitionierten Sängern ein weihnachtliches Programm aufgeführt wird.

Der Weihnachtsmarkt rund ums Landhaus Studnitz in der Hohenkirchenstraße 13 bietet neben vielen weihnachtlichen Köstlichkeiten, einem bezaubernden Programm natürlich auch weitere Überraschungen. Im Haus wird erneut eine Weihnachtskrippenausstellung zum Verweilen einladen und für die Kleinsten wird es vielfältige Möglichkeiten geben zu Basteln oder dem Weihnachtsmann zu begegnen.

Der Wechmarer Heimatverein freut sich auf Ihren Besuch und wünscht Ihnen eine ruhige, besinnliche und schöne Weihnachtszeit.

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Gelungene Geschichtsstunde zum 35-jährigen Vereinsjubiläum

Bis auf den letzten Platz besetzt waren die Stühle im Rokokosaal des Landhauses Studnitz als der Wechmarer Heimatverein e.V. am 17. November 2017 zur „Geschichtsstunde im Landhaus“ einlud.

Der am 2.11.1982 gegründete Wechmarer Heimatverein feierte mit Gästen aus nah und fern seinen 35. Geburtstag und begrüßte als neues Inventar im Saal einen Flügel aus dem Jahr 1904, den der Münchner Klavierbauer Valentin Berdux schuf. Nach dem Auszug des geborgten Steinway-Flügels war eine Leere im Saal eingetreten, die durch einen Zeitungsaufruf ein Ende fand, denn die Stadtverwaltung Waltershausen meldete sich, dass sie einen Flügel aus der Schule in Schwarzhausen abzugeben habe. Heinz Bösenroth aus Eisenach begutachtete den Flügel und empfahl seine Restaurierung unter fachkundiger Leitung von Thomas Rühlke aus Sangerhausen. Mit Hilfe von Fördermitteln der Thüringer Staatskanzlei und einer größeren privaten Spende konnte die Restaurierung des Flügels umgesetzt werden, der von Helena Schwab am Abend kunstvoll aufgespielt worden ist.

Es war ein wahrer Gang durch mehr als drei Jahrzehnte Geschichte, der nach dem Heinz Bösenroth die Geschichte der Flügelrestaurierung erzählt hatte, damit begann, dass die Studnitzmäuse eine Historie über das Landhaus Studnitz ausplauderten, die Vereinsgründungsmitglied Hannelore Körbs vor mehr als zwei Jahrzehnten geschrieben hatte.

Diesem abwechslungsreichen Gedicht folgte ein Blick vom Vereinsvorsitzenden Knut Kreuch ins Jahr 1992 zum 1. Wechmarer Heimat- und Trachtenfest, dem Beginn sagenhafter Trachtenfeste vor einem Vierteljahrhundert und der Herausgabe des Buches „Wechmar–Tor zum Thüringer Burgenland“. Mit diesem Buch begann nach einer „Chronik von Fr.Ritter“ aus dem Jahr 1901 eine neue Wechmarer Geschichtsschreibung, zu der auch das 2002 erschienene Buch „Im Tal des wilden Wassers“ oder das 2017 herausgegebene Bändchen „Wechmar 1817 – Feuer, Hunger und Löwengebrüll“ gehören.

Die Mundartschwätzer beendeten den festlichen Tag mit einer wunderschönen Parodie auf die Geschichte des Vereins, dessen Leistungen ihn in mehr als drei Jahrzehnten zum Boschafter seiner Heimatgemeinde machten.

Natürlich vergessen Heimatfreunde auch nicht, was es in Wechmar zu würdigen gibt. So übergaben die Vereinsvorstände Knut Kreuch und Wolfgang Herz an Martina und Klaus Schettler die Gastwirte vom Gasthof „Zum weißen Roß“ eine Ehrenurkunde als dienstältestes Gastwirtsehepaar der Wechmarer Geschichte. Mit 31 Jahren und 5 Monaten haben beide das ehemalige Gastwirtsehepaar Gertrud und Gerald Schneider im Ausschankdienst überholt. Eine Stunde später hing die Urkunde bereits im  Gasthof an der Wand. Übrigens hatten Schettlers, bevor sie am 1. Juli 1986 begannen, bereits vier Tage früher eine Großveranstaltung im Gasthofsaal zu bewirten und das war der Heimatabend „1200 Jahre Wechmar – das gibt’s nur einmal“, die größte Saalveranstaltung aller Zeiten mit 500 Gästen.

Ein Ständchen auf dem Alphorn von Georg Kehr war die herzliche Einladung zum gemütlichen Beisammensein.

Der Wechmarer Heimatverein e.V. dankt allen seinen Mitgliedern, seinen Freunden und Fördern für eine erfolgreiche gemeinsame Zeit und wünscht eine besinnliche Weihnacht sowie einen guten Start in ein gesundes Jahr 2018.